(2005) Earthlings

Ein Film von Shaun Monson (eartlings.com, Der Text zum Film)

Wikipedia: “Earthlings ist eine Dokumentation über den Konsum von Fleisch und die Nutzhaltung von Tieren. Die Tiere dienen unter anderem als Rohstofflieferanten für Kleidung, Unterhaltung und als Testobjekt im Rahmen von Tierversuchen” (weiterlesen).

In diesem Film zeigen sich die drei Wurzelgifte des Geistes, Gier, Aggression und Ignoranz, in Form menschlicher Handlungen.

Wer sich diesen Film nicht anschauen kann und auch alle, die es können, müssen zwangsweise darüber nachdenken, ob sie noch Fleisch und andere Tierprodukte konsumieren können, mögen oder sollten. Mir ist gerade gänzlich der Appetit vergangen … schockierend, verstörend und unendlich traurig!

“Die systematische Folter von fühlenden Wesen, egal unter welchem Vorwand und welcher Form, kann nicht mehr erreichen, als sie schon erreicht hat: uns aufzuzeigen, welche Tiefen der Selbsterniedrigung der Mensch erreichen kann.”

23. Mai 2012 von Matthias Katerbow
Kategorien: Filme | Schlagwörter: | 1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Oh Gott, von den Bildern muss ich mich erstmal erholen, die haben mich ganz schön fertig gemacht – gut, dass ich noch nicht gefrühstückt habe.

    Der Film hat zweifellos eine wichtige Botschaft: kein Lebewesen sollte als reines Objekt angesehen werden. Das Innere, das Subjektive eines fühlenden Tieres anzuerkennen, ist eine große Errungenschaft des menschlichen Bewusstseins. Er macht jedoch den Fehler, aufgrund dieser Postulierung alles Leben gleichwertig zu behandeln. Ein Fisch ist ebenso zu behandeln wie eine Kuh, die ebenso zu behandeln ist wie ein Mensch. In dieser Betrachtungsweise wird das Fortschreiten der Evolution und des Bewusstseins vernachlässigt. Meiner Ansicht nach sollte höher entwickeltes Bewusstsein auch eine größere Wertschätzung erfahren. Einen Menschen umzubringen steht für mich auf einer anderen moralischen Stufe wie einen Fisch zu töten oder eine Mücke totzuschlagen. Bei alldem handelt es sich um gewaltsame Akte, doch von verschiedener Tragweite. Es kann nicht das Ziel sein, jedweden Schaden zu vermeiden, denn dann dürften wir das Haus nicht mehr verlassen. Die Frage ist vielmehr: wie viel Mitgefühl bringe ich auf für das Leiden aller Lebewesen, und bin ich bereit, mein Verhalten zu ändern, um mehr Verantwortung für mich, meine Mitmenschen, alle Lebewesen und die Lebensbedingungen künftiger Generationen zu übernehmen? Das Mitgefühl mit allen Lebewesen ist ein entscheidender Schritt für unsere individuelle und kollektive Menschwerdung.

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